Veröffentlicht am Donnerstag, 17 Juli 2014

Kippfenster – Tödliche Falle für Katzen

Kippfensterkatze

Gerade in der heißen Zeit lassen viele Leute gerne die Fenster in ihrer Wohnung gekippt, damit sich die Räume nicht so aufheizen und gehen dann außer Haus.

Manche Katzen versuchen, durch gekippte Fenster nach draußen zu kommen und bleiben dann häufig so im Fensterspalt hängen, dass sich die Hinterbeine noch auf der Innenseite der Öffnung befinden. Dadurch wird der Bauch im Fenster eingeklemmt.

Bei ihrem Versuch sich frei zu strampeln, rutscht die Katze mit dem Bauch immer tiefer in die enge Fensteröffnung. In der Folge werden die großen Bauchgefäße abgedrückt, so dass der Blutfluss in den Beinen völlig zum Stillstand kommt und die Beine nicht mehr mit Blut versorgt werden können.

Da bei diesen Unfällen die Besitzer häufig nicht zu Hause sind, kann es Stunden dauern, bis die Tiere aus ihrer misslichen Lage befreit werden, auch wenn die Katzen oft laut maunzen.

Beim Tierarzt kommen die Tiere meist im schweren Schock an, die Hinterbeine sind steif und kalt, da sie nicht mehr durchblutet werden. Die Veränderungen an den Hinterbeinen sind schon nach kurzer Zeit hochgradig schmerzhaft und oft nicht mehr rückgängig zu machen. Meist sind die Veränderungen so schwerwiegend, dass nur noch die Euthanasie bleibt, um die Tiere von ihren Schmerzen zu erlösen.

Achten Sie immer darauf, dass alle Fenster in der Wohnung geschlossen sind, wenn Sie außer Haus gehen. Sollten Sie eine Freigängerkatze haben, denken Sie daran, dass Katzen auch versuchen, durch gekippte Fenster von draußen nach drinnen zu gelangen und dann ebenso hängen bleiben können!

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